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Finde hier Wissenswertes vom Profi. Wie verfasse ich eine gute Stellenausschreibung oder was ist bei einem Lebenslauf besonders zu beachten?

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So verfassen Sie eine gute Stellenausschreibung
Finden Sie hier einen kurzen Leitfaden wie Sie eine Stellenausschreibung verfassen.
Der meist gewählte Weg Arbeitssuchende auf einen Job aufmerksam zu machen ist die veröffentlichte Stellenausschreibung. Im Folgenden sehen Sie, worauf es heutzutage bei Stellenanzeigen ankommt um die Aufmerksamkeit von potenziellen Kandidaten auf Ihr Unternehmen zu lenken.

Stellen Sie sich dar: Die Aufmerksamkeit erreichen Sie am besten mit einem Bild, gerne einer Collage aus 4-5 Bilder, die Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und Ihren Standort zeigen. Die Bilder sollten im Kopfbereich der Anzeige erscheinen.

Die Einleitung: Verfassen Sie eine griffige Einleitung. Wer sind Sie, was tut Ihr Unternehmen? Dabei sollten Sie unbedingt Mölln als Ihren Standort erwähnen. So wissen die Bewerber sofort, wo sich der Job befindet. Seien Sie bei der Beschreibung ruhig kreativ, denn hier entscheidet sich, ob der Bewerber Ihre Anzeige weiterlesen wird oder nicht. Geben Sie Ihre Branche an, wie viele Mitarbeiter Ihr Unternehmen hat und vor allem wie viele davon sich am Standort Mölln befinden. Außerdem sollten Sie in diesem Abschnitt auch etwas zu Ihrer Firmenkultur sagen. Denken Sie daran, in diesem Abschnitt bewerben Sie Ihr Unternehmen. Schreiben Sie fünf - sieben Zeilen.

Der Jobtitel: Seien Sie hier sehr präzise und schreiben Sie, was Sie genau suchen. Sie können auch Alternativen angeben nach denen Bewerber suchen, bspw. Krankenschwester / Pfleger / Krankenpfleger. Achten Sie unbedingt darauf am Ende des Job-Titels “(m/w/d)” hinzuzufügen, so schließen Sie niemanden aus. Behalten Sie im Kopf: Jobbörsen sind Suchmaschinen. Wählen Sie also einen Titel, der sowohl dem Job entspricht, der aber auch Branchentypisch ist und nachdem Kandidaten suchen.

Die Aufgaben: Beschreiben Sie in den Aufgaben, was Ihr neuer Mitarbeiter oder Mitarbeiterin tun wird und was die Verantwortlichkeiten sind. Beschreiben Sie hier möglichst den Alltag und welche Tätigkeiten dabei anfallen. Seien Sie so präzise wie möglich, damit Ihre Bewerber ein realistisches Bild von den Aufgaben haben und wissen, was von ihnen erwartet wird. Je anschaulicher, umso besser. Schreiben Sie etwa fünf knackige Stichpunkte.

Ihre Anforderungen an Ihre Bewerber: Im Bereich Anforderungen schreiben Sie, was Sie von Ihren Bewerbern erwarten. Welche Qualifikationen müssen sie mitbringen, damit er oder sie den Job bei Ihnen ausüben kann? Welche Ausbildung, Berufserfahrung, IT- und Fremdsprachenkenntnisse sollten sie haben? Hierbei sollten Sie zwischen erforderlichen und optionalen Qualifikationen unterscheiden. Nutzen Sie bei den Erwartungen auch nur klar messbare Aspekte. Die Erwartung “Sie sind kommunikativ” ist sehr ungenau. Besser wäre „Sie haben in Ihrem Job Kontakt mit Kunden und führen die Beziehung eigenständig über einen längeren Zeitraum fort.“ Allerdings sollten Sie auch bedenken, wenn Sie die Messlatte zu hoch setzen, kann es sein, dass sich niemand auf die Stellenanzeige bewirbt.

Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern: Nachdem nun klar ist, welchen Job Sie in anbieten, geht es anschließend darum, die Motivation des Bewerbers zu steigern bei Ihnen arbeiten zu wollen. Dieses erreichen Sie, in dem Sie alles erwähnen, was beim Bewerber das Gefühl erzeugt, dass Sie ein interessanter Arbeitgeber für ihn sind. Hier können Sie auch eine Gehaltsspanne für den Job angeben. Es ist bewiesen, dass sich mit einer Gehaltsangabe ca. 20% mehr Kandidaten bewerben.

Die Stellenanzeige schließen Sie mit der Aufforderung zur Bewerbung ab. Erläutern Sie kurz, wie man sich bei Ihnen bewerben kann, welche Dokumente benötigt werden und wie sich das weitere Vorgehen gestaltet. Ganz am Ende sollte ein positiver Satz, wie bspw. “Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung” die Stellenanzeige abrunden.

So strukturieren Sie einen guten Bewerbungsprozess
Recruiting - zu deutsch Personalbeschaffung umschreibt den Prozess offene Stellen im Unternehmen mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. Dabei kann bei der Bewerberauswahl sowohl auf interne als auch auf externe Ressourcen zurückgegriffen werden. Der Prozess ist für beide Methoden ähnlich.
Ein gut strukturiertes Recruiting besteht aus mehreren Phasen. Nachfolgend sind die einzelnen Phasen des Recruiting Prozesses beschrieben.

Stellenanzeige: In der Stellenanzeige bewerben Sie Ihr Unternehmen und den Job aber auch das gewünschte Anforderungsprofil an die Bewerber wird festgelegt. Mit der Beschreibung von Mindestanforderungen und Anforderungswünschen wird das Profil der Bewerbung eingegrenzt.

Veröffentlichung: Hierfür stehen Ihnen verschiedene Wege zur Verfügung. Neben der internen Suche und die Anzeige auf der eigenen Website ist heutzutage vor allem die Veröffentlichung online auf Jobportalen die meist genutzte Option. Hierfür stehen kostenfreie und -pflichtige Anbieter zur Verfügung. Die Wahl des richtigen Portals ist abhängig von den Anforderungen des Jobs. Zum Beispiel gibt es Portale mit Schwerpunkte für bestimmte Branchen oder Qualifikationen. Für manche Ausschreibungen ist auch immer noch die klassische Printversion in Fachmagazinen oder der Wochenzeitung zielführend.

Vorauswahl: Aus den eingehenden Bewerbungen wird durch die Personalverantwortlichen zunächst eine Vorauswahl getroffen. Hierbei werden die Interessenten anhand der vorher festgelegten Kriterien ausgesucht. Dabei werden vor allem die in der Anzeige genannten Mindestanforderungen geprüft. Bei diesem Prozess können externe Berater unterstützen, sollte eine eigene Personalabteilung nicht zur Verfügung stehen oder die Menge der eingehenden Bewerbung nicht zeitnah abarbeiten können.

Interviews: Je nach Anforderungen sieht der Interviewprozess unterschiedlich aus. Von der Anzahl der Termine hängt meist auch ab, ob es mehrere Gesprächsrunden gibt, evtl. können auch Testaufgaben Teil der Interviews sein. Die Interviews können dabei sowohl persönlich als auch online oder telefonisch geführt werden. Die letzteren beiden Varianten ermöglichen es bei sehr vielen Interessenten eine schnellere Vorauswahl zu treffen. So können Sie Ihren Interviewprozess beispielsweise in zwei Runden aufteilen. Die erste Runde wäre ein telefonisches Gespräch, welches üblicherweise 20-30 Minuten dauert. Passen die Kandidaten nach dem ersten Eindruck immer noch auf die Stelle, laden Sie sie ein und lernen sie besser kennen.

Bewerberevaluation: Die Auswertung der Interviews nach bestimmten Kriterien erfolgt anhand der vorher festgelegten Anforderungen. Dabei wird nachgehalten, nach welcher Gewichtung die Kandidaten beurteilt werden. Zum Beispiel das Feedback von künftigen Kollegen oder die Ergebnisse aus Arbeitsproben.

Vertragsunterzeichnung & Onboarding: Wenn Kandidat und Arbeitgeber sich einig geworden sind, wird der Arbeitsvertrag aufgesetzt und unterschrieben. Als letzter Schritt erfolgt die Aufnahme und Einarbeitung des neuen Mitarbeiters im Unternehmen, das Onboarding.

Ein guter Recruiting Prozess zeichnet sich durch strukturierte und transparente Begleitung aus. Die Bewertung der geführten Gespräch nach objektiven Kriterien ist für einen Vergleich der Ergebnisse relevant. Dabei ist es zum Beispiel wichtig, dass die Interviews für alle Teilnehmer des Prozesses einem festgelegten Ablauf folgen.
Mit Unterstützung digitaler Programme können Auswertungen erstellt werden, die den zeitintensiven Recruiting Prozess straffen. Dieser kann, von der Erstellung der Stellenanzeige bis zur Vertragsunterzeichnung, sehr lange dauern. Umso wichtiger ist es deshalb die Zeitfenster für die Interviews und Evaluation möglichst zügig zu bearbeiten. Gute Mitarbeiter sind oft in mehreren Recruiting Prozessen unterwegs, mit professionellen Abläufen bei der Bewerbung können Arbeitgeber bei diesen punkten.

Die Anzahl, aber vor allem auch die Qualität der Interessenten auf Ihre Ausschreibung kann durch einige Maßnahmen im Vorfeld erhöht werden.
So sollte die Website des Unternehmens aktuell und informativ für interessierte Bewerber sein. Auch die Bewertung auf Onlineportalen ist dabei wichtig. Pflegen Sie Ihre Arbeitgebermarke zum Beispiel auf Kununu. Beantworten Sie dort die Kommentare und bitten Sie Mitarbeiter und Bewerber Sie dort zu kommentieren.

So schreibst Du den perfekten Lebenslauf
Ein guter Lebenslauf öffnet viele Türen und ist der Kern Ihrer Bewerbungsunterlagen. Personalabteilungen entscheiden oft bereits nach einem kurzen Blick auf den Lebenslauf, ob jemand in die engere Auswahl kommt oder nicht. Dabei geht es jedoch nur am Rande um die Auflistung von Erfahrungen und Qualifikationen. Was aber ist das Geheimnis hinter einem perfekten Lebenslauf?

Vorab ein paar formale Tipps!

Aufbau: In jede Bewerbung gehören Information zu Ihrer Person, Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten. Achte dabei auf die Aktualität. Stimmen Adresse und Telefonnummer? Aktueller Standard der Formatierung ist ein tabellarisch aufgebauter Lebenslauf, links werden die zeitlichen Angaben notiert und rechts daneben die entsprechenden Ereignisse. Beginne den Lebenslauf immer mit den aktuellsten Stationen und berufliche Erfahrung vor der Bildung. Schreibe übersichtlich und nicht zu ausschweifend.

Berufserfahrung: Wo warst Du überall angestellt und in welcher Position? Was waren Deine Aufgaben? Fünf Stichpunkte zu jedem Job sind perfekt. Mehr als sieben sollten es nicht sein.

Ausbildung: Was ist Dein höchster Schulabschluss? Die Art des Abschlusses, ggf. die Vertiefung, das Jahr und die Bildungsstätte sind dabei ausreichend. Fange bitte nicht bei der Grundschule an. Gab es Praktika, Fort- und/ oder Weiterbildungen? Hast Du eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert?

Weitere Qualifikationen: Hast Du den Führerschein, EDV-Kenntnisse, sonstiges Spezialwissen? Welche Sprachkenntnisse kannst Du vorweisen? Hast Du auch schon mal daran gedacht zu erwähnen welche Qualifikationen und welches Wissen Du Dir noch aneignen willst? Zeig Deinem potentiell neuen Arbeitgeber in welcher Richtung Du Deine berufliche Zukunft siehst.

Wichtig: Du darfst den Lebenslauf je nach Ausschreibung maßschneidern. Nicht alles vermittelt überall Erfahrung. Für eine Bewerbung in der Gastronomie, kannst Du beispielsweise je nach Deinen Qualifikationen den Fokus auf bereits vorhandene gastronomische Erfahrungen legen und das Schulpraktikum in einer Gärtnerei weglassen. Geht die Bewerbung hingegen zu landwirtschaftlichen Unternehmen, bringt vielleicht genau dieses Schulpraktikum Extrapunkte.

Lücken im Lebenslauf: Viele Menschen haben sie - Phasen, in denen es aus verschiedenen Gründen nicht möglich war einer geregelten Arbeit nachzugehen. Du bist nicht verpflichtet, Dich dafür zu rechtfertigen oder zu schämen. Um dennoch möglichen unangenehmen Fragen beim Bewerbungsgespräch vorzubeugen, ist es ratsam, sich hier im Vorfeld zu überlegen, was oder ob Du etwas dazu sagen möchtest. Hast in der Zeit etwas gelernt oder einen Kurs gemacht? Warst Du selbständig tätig? Auch Phasen des Misserfolgs erweitern Deinen Erfahrungsschatz und Du kannst in verschiedenen Situationen davon profitieren.

Design: Finde ein ausgewogenes Mittelmaß. Bunte Farben und Grafiken sind bei ungenügendem Inhalt überflüssig. Zielt die Bewerbung für einen Job im kreativen Bereich ab, kannst Du durch eine kreative Gestaltung eventuell für das gewisse Etwas sorgen.

Motivationsschreiben: Hier geht es ganz um Dich persönlich. Erzähle, was Dich an der Ausschreibung alles anspricht und warum gerade Du die richtige Person für diese Stelle bist. Welche Qualifikationen bringst Du für die Bewerbung mit? Gibt es relevante Sprachkenntnisse oder Fortbildungen, die Dir Pluspunkte einbringen? Wie stellst Du Dir vor, dass Du Dich im Unternehmen Deiner Wahl einbringst? Versetze Dich in die Position eines Personalers, nicht nur Du möchtest die Stelle, auch das Unternehmen möchte unter allen Bewerbungen die beste Wahl treffen!

„Show, don’t tell“: Denke daran, dass nicht nur der berufliche Werdegang einen Aufschluss über Dich als Mensch gibt, sondern auch ergänzende Fähigkeiten eine Rolle spielen. Diese müssen auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit der betreffenden Stelle zu tun haben. Warst Du beispielsweise ehrenamtlich tätig und Mitglied im Chor oder Sportverein? Eventuell unterstreichen genau solche Beschäftigungen Leistungsvermögen, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein.

So führst Du das perfekte Bewerbungsgespräch
Ein Bewerbungsgespräch für einen neuen Job benötigt nicht nur seitens des Bewerbers oder der Bewerberin eine gute Vorbereitung. Auch für den Arbeitgeber ist es wichtig, das Gespräch gut vorzubereiten und zu strukturieren. Dies vereinfacht es Dir, am Ende die richtige Auswahl für den Job treffen zu können und verschafft Dir als Arbeitgeber ein professionelles Auftreten. In einem Bewerbungsgespräch ist es wichtig, auch Dein Team und Dein Unternehmen von der besten Seite zu präsentieren. Schließlich willst Du ebenso, dass Deine Wunschkandidaten sich am Ende für den Job in Deinem Unternehmen entscheiden.

Die erste Phase eines Bewerbungsgesprächs besteht aus der Begrüßung des Kandidaten, die ca. 5-10 Minuten dauern sollte. Hierbei ist es wichtig für beide Seiten eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Du solltest die Kandidaten nicht warten lassen, versuche die Nervosität zu verringern und auf ein lockeres Auftreten achten. Hierfür beginnst Du am besten mit einem Smalltalk, beispielsweise über das Wetter oder die Anreise der Bewerber, ohne direkt mit fachlichen oder tief gehenden Themen einzusteigen. Ebenso solltest Du Fragen zu den Themen Politik, Religion oder Gesundheit vermeiden. Achte auch räumlich auf eine positive Atmosphäre. Der Raum sollte sauber sein, es sollte Wasser bereitstehen und eine angenehme Sitzordnung bestehen. Wenn Du das Gespräch für den Job zu dritt führst, ist es besser, über die Ecke des Tisches zu sitzen, damit die Bewerber sich nicht wie in einer Prüfung fühlen. Bevor Du mit dem Interviewteil startest, kannst Du den Bewerbern auch kurz mitteilen, wie das Gespräch aufgebaut sein wird, um eine bessere Struktur zu schaffen.

Wenn Du dann in den Interviewteil übergehst, achte darauf, dass Du alle wichtigen Fragen stellst, die für die Entscheidung, welcher Kandidat oder Kandidatin zu Stelle passt, wichtig sind, ohne dass das Gespräch zu einem Verhör wird. Wichtig ist es hierbei, sich Notizen zu machen und alle Eindrücke festzuhalten, um vor allem bei vielen Bewerbern den Überblick nicht zu verlieren. Der Interviewteil nimmt mit 30-45 Minuten den größten und wichtigsten Teil des Gesprächs ein. Hier kannst Du zum einen Motivationsfragen, zum anderen Qualifikationsfragen stellen. Bei den Motivationsfragen geht es darum, herauszufinden, was den Bewerber dazu motiviert hat, sich auf den Job zu bewerben. Dabei sind Fragen möglich, die darauf eingehen, wie der Bewerber auf den Job aufmerksam geworden ist oder was ihn an der Stelle am meisten interessiert, aber auch Fragen nach Deinem Geschäftsmodell sind passend. Dadurch machst Du Dir ein Bild, wie sich die Bewerber vor dem Gespräch über Dein Unternehmen informiert haben, ob sie die Branche kennen und ob sie in das Unternehmen passen. Die Qualifikationsfragen sollen zeigen, welche Aufgaben von den Bewerbern vorher bereits übernommen wurden und welche diese sich im neuen Job vorstellen. So findest Du heraus, ob die Kandidaten ausreichende Qualifikationen für den Job haben. Dabei kannst Du zum Beispiel auch fragen, wo sich die Bewerber beruflich in 5 Jahren sehen, um sich ein umfangreiches Bild von ihm oder ihr zu machen. Auch Fragen, die auf die Stärken und Schwächen der Bewerber abzielen, sind hilfreich für das Fällen einer Entscheidung. Vermeide es jedoch zu viele Standardfragen zu stellen, um Dein Unternehmen von anderen abzuheben. Vergiss außerdem nicht, dass Du auch etwas über den Charakter der Kandidaten herausfinden möchtest und nicht nur die Qualifikationen ausschlaggebend sind. Versuche in dem Teil möglichst viel Ruhe auszustrahlen und den Bewerbern deutlich zu machen, dass es normal ist, nervös zu sein. Außerdem ist es wichtig, den Dialog auf Augenhöhe zu führen, den Bewerbern gut zuzuhören und auch Nachfragen zu stellen. Lasse Deinen Bewerbern Zeit, ihre Antworten auszuführen und wiederholen Sie die Antworten, wenn Du etwas nicht verstehst. Dadurch können die Kandidaten ihre Antworten überdenken und gegebenenfalls korrigieren. Sei Dir immer bewusst, dass Du das Gespräch führst und die Kandidaten bei zu großen Ausschweifungen zurück holen solltest, um das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren.

In der dritten Phase stellst Du kurz Dein Unternehmen und den Job vor. Hier kannst Du auf die Aufgaben und Herausforderungen des Unternehmens eingehen, aber vor allem auch auf das zukünftige Team. So kann zum Beispiel geklärt werden, wie der Umgang miteinander ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Ebenso kannst Du auf Weiterbildungsmöglichkeiten eingehen oder bestimmte Rituale und Herausforderungen, die im neuen Job auf den Bewerber zukommen. Auf keinen Fall sollten hier jedoch Unwahrheiten erzählt werden. Wecke keine überzogenen Erwartungen sondern berichte so wie es tatsächlich ist; auch von den Baustellen. Enttäuschte Erwartungen sind der häufigste Grund für eine arbeitnehmerseitige Kündigung während der Probezeit.

Danach solltest Du Dir Zeit für mögliche Rückfragen der Kandidaten nehmen. Erkenne dabei auch an, wenn diese kritische und detaillierte Fragen stellen und sieh dies als Zeichen, dass die Bewerber gut recherchiert haben und an Deinem Unternehmen und dem Job interessiert sind. Bleib auch in dem Teil offen und ehrlich und antworte nicht unfreundlich, wenn Dir bestimmte Fragen nicht gefallen.

Wenn alle Fragen von beiden Seiten geklärt sind, kannst Du zum abschließenden Teil des Interviews kommen. Dieser dauert in der Regel ca. 5 Minuten. Dabei kannst Du den Kandidaten einen Überblick über das weitere Vorgehen geben, zum Beispiel, wann diese mit einer Rückmeldung rechnen können und wie es dann weitergehen würde. In der Phase kann beispielsweise der Arbeitsbeginn und die Arbeitsstundenanzahl geklärt oder nach der Gehaltavorstellung gefragt werden. Wichtig: Steige erst ganz zum Schluss des Recruitingprozesses in die Gehaltsverhandlung ein. Das Bewerbungsgespräch ist nicht der richtige Ort für die Verhandlung. Wenn Du dies abgeschlossen hast, bedanke Dich noch einmal bei den Kandidaten für ihre Zeit und verabschiede Dich von ihnen. Im Nachhinein kannst Du ihnen auch noch eine Firmenpräsentation o.ä. zusenden, um weitere Informationen mit den Bewerbern zu teilen. Danach kannst Du dann Deine Notizen auswerten und entscheiden, wer den Job erhalten soll. Reflektiere dabei Deine Eindrücke und nutze möglicherweise Bewertungsbögen, um die Kandidaten besser vergleichen zu können. Wenn Du Dir danach noch unsicher bist, könntest Du die Bewerber zum Probearbeiten einladen oder noch ein weiteres Gespräch führen.

Bewerbungstipps: So bewirbst Du Dich richtig
Für eine erfolgreiche Bewerbung musst Du Deinen potenziell zukünftigen Arbeitgeber davon überzeugen, dass Du genau die richtige Kandidatin oder der richtige Kandidat für die ausgeschriebene Stelle bist. Hierfür musst Du mit Deinen Fähigkeiten und Qualifikationen punkten. Ein motiviertes Anschreiben und ein gelungener Lebenslauf stellen die Hauptbestandteile einer erfolgreichen Bewerbung dar – egal, ob Du Dich postalisch oder online bewirbst.

Das solltest Du in Deinem Anschreiben beachten

Idealerweise gelingt es Dir mit einem gut formulierten Anschreiben die Neugier des Arbeitgebers zu wecken. Ein perfektes Bewerbungsschreiben beinhaltet einen strukturierten Aufbau, überzeugenden Inhalt und trifft den richtigen Ton. In einer kurzen Einleitung stellst Du Deine Person vor und unterstreichst Deine Motivation für die Bewerbung. Vermeide zu allgemeine Aussagen. Es ist hierbei hilfreich, einen Bezug zu Deinem potenziellen Arbeitgeber herzustellen. Mache deutlich, warum Du genau dort arbeiten möchten. Im Hauptteil des Anschreibens erwähnst Du Deine Fähigkeiten und Kompetenzen und arbeitest heraus, inwiefern Du diese in das Unternehmen einbringen kannst. Gehe auf ein bis zwei Aufgaben aus der Stellenausschreibung ein und erzähle, wie Du diese Aufgabe lösen würdest. Im Schlussteil weckst Du noch einmal das Interesse des Lesers und nimmst Bezug auf einen möglichen Vorstellungstermin.
Nutze das Anschreiben um Werbung für Dich zu machen. Stelle Deine Kompetenzen in den Vordergrund und setze diese in Bezug zu dem Unternehmen, bei dem Du Dich bewirbst. Hierbei solltest Du den Mehrwert für den Arbeitgeber herausarbeiten. Inwiefern profitiert das Unternehmen von Deiner Einstellung? Selbstverständlich gilt es hier den richtigen Ton zu treffen. Sei nicht überheblich, verkaufe Dich aber auch nicht unter Wert. Bedenke außerdem, dass alle Erfolge und Qualifikationen, die Du im Anschreiben erwähnst, auch belegbar sein müssen.

Das gehört in Deinen Lebenslauf

Neben einem gut formulierten Anschreiben ist der Lebenslauf das Kernstück einer jeden Bewerbung. Typischerweise wird ein Lebenslauf in tabellarischer Form erstellt. Hierbei stehen auf der linken Seite die Zeitangaben und auf der rechten Seite Deine bisherigen beruflichen Stationen. Beginne grundsätzlich mit der aktuellen Tätigkeit. Erwähne zuerst die Position und dann den Namen und Ort des Arbeitgebers. Beschreibe im Folgenden stichpunktartig Dein jeweiliges Tätigkeitsfeld. Achte dabei darauf Deine Position möglichst aussagekräftig darzustellen aber nicht zu viele Punkte zu haben. Fünf Punkte sind perfekt, mehr als sieben je Stelle solltest Du nicht schreiben.
Das Layout des Lebenslaufs sollte klar und übersichtlich sein. Du kannst gerne individuelle Akzente setzen, solltest aber dabei immer die Lesbarkeit des Lebenslaufs im Blick behalten. Einheitliche Schriften, Abstände und Markierungen schaffen ein positives Gesamtbild. Das Erstellungsdatum und Deine Unterschrift schließen den Lebenslauf ab.
Weist Dein Lebenslauf Lücken auf? Dann begründen diese. So kann sich Dein potenziell neuer Arbeitgeber einen besseren Eindruck von Dir machen und Deine Gründe nachvollziehen. Unterbrechungen im Lebenslauf, die über zwei Monate hinausgehen, solltest Du erklären. Egal, ob Du länger auf Arbeitssuche warst oder Dich nach einigen Semestern nochmal für einen neuen Studiengang entschieden hast – erwähne dies. Über längere Erkrankungen musst Du keine Auskunft geben, solange sie für den Job nicht relevant sind. Wichtig ist, dass alle Deine Angaben in Deinem Lebenslauf der Wahrheit entsprechen. Solltest Du unwahre Angaben gemacht haben, kann dies später zu einer fristlosen Kündigung führen.

Die dritte Seite

Zusätzlich zum Anschreiben und Lebenslauf hast Du die Möglichkeit Deiner Bewerbung eine dritte Seite beizufügen. Auf dieser kannst Du nochmals über Deine Person und Deine Motivation schreiben. Der Text sollte kurz und knackig sein, aus einer aussagekräftigen Überschrift und maximal 15 weiteren Zeilen bestehen. Auch die dritte Seite endet mit dem Datum und Deiner Unterschrift. Ob Du Deiner Bewerbung eine dritte Seite beifügst, ist Dir freigestellt. Anschreiben und Lebenslauf sind auf jeden Fall die wichtigsten Bestandteile Deiner Bewerbung. Achte deshalb auf deren Aussagekraft. Ein gut formuliertes Anschreiben und ein optimal strukturierter Lebenslauf wecken das Interesse des Lesers und eröffnen Dir die Chance auf einen persönlichen Vorstellungstermin.

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